Zahlreiche Forschungsprojekte unterstützen die Industrie bei der Entwicklung neuer Akkus. Im vierjährigen EU-Projekt Sense unter der Leitung der Empa gelang es elf Teams aus Forschung und Industrie, Batterien für Elektroautos massgeblich zu verbessern. Eines der Hauptziele des Projekts war die Skalierung der neuen Materialien und Technologien, so dass die Akkus so schnell wie möglich auf den Markt gelangen können. Das Sense-Modul soll eine höhere Energiedichte, eine günstigere Umweltbilanz, eine bessere Schnellladefähigkeit und erhöhte Brandsicherheit aufweisen als aktuelle Systeme. Die Kathode enthält nur halb so viel Kobalt wie heutige Akkus, und in der Anode konnten ein Teil des Graphits durch Silizium ersetzt werden. Zudem wurde die Brennbarkeit des Elektrolyten durch Zusätze stark reduziert – ohne Beeinträchtigung der Leitfähigkeit.

