Vor kurzem teilte der Stellantis-Konzern mit, dass er sein Entwicklungsprogramm für die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie einstellen werde, da «der Wasserstoffmarkt mittelfristig keine Entwicklungsperspektiven bietet». Daher wird das Unternehmen die Palette der wasserstoffbetriebenen Transporter mehrere Konzernmarken nicht mehr ins Programm nehmen.
Demgegenüber bleibt die BMW Group klar bei der Entscheidung für die Brennstoffzellentechnologie als zusätzliches emissionsfreies Antriebskonzept. «Eine einzige Technologie wird nicht ausreichen, um klimaneutrale Mobilität weltweit zu ermöglichen, und deswegen werden wir neben dem Ausbau unserer BEV-Familie auch das Potenzial von Wasserstoff und der Brennstoffzellentechnologie nutzen, um die Transformation des Mobilitätssektors zu beschleunigen», ist von der Pressestelle BMW Schweiz zu erfahren. BMW und Toyota haben eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich zukunftsorientierter Technologien vereinbart, die auf einer bereits bestehenden Kooperation aufbaut und derzeit erfolgreich läuft. Durch die Bündelung der Kompetenzen der beiden Entwicklungspartner können Innovationstempo und Effizienz gesteigert werden. Toyota betont im Weiteren auch die Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik im Motorsport. Und im Bestreben, den Schwerlastverkehr zu dekarbonisieren, arbeiten die Japaner auch am Aufbau einer schnellen und kosteneffizienten Tankinfrastruktur in Europa.
Honda bekennt sich ebenfalls zu einer klaren Zukunftsvision: «Bis 2050 ist es unser Ziel, vollständige CO2-Neutralität sämtlicher Honda-Produkte sowie Unternehmensaktivitäten zu erreichen.» Daher spielt Wasserstoff als Energiequelle der nächsten Generation für Honda eine zentrale Rolle. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einem neuen, vollständig eigenentwickelten Brennstoffzellenmodul der nächsten Generation.

