Digitales Licht verbessert die Sicherheit

Die schnell einsetzende Dunkelheit und die schlechteren Witterungsverhältnisse im Herbst und Winter stellen im Strassenverkehr ein erhöhtes Risiko dar. Sehen und gesehen werden ist das A und O. Die neuste Lichtentwicklung bei Audi ist der digitale Matrix-LED-Scheinwerfer, der über zahlreiche adaptive Lichtfunktionen verfügt und Lichtbilder direkt auf die Strasse projizieren kann. Der Scheinwerfer mit Mikro-LED-Technik punktet vor allem mit dem kleinen Bauraum, dem geringen Gewicht und der hohen Effizienz. Die Lichtquelle ist für den erstmaligen Einsatz im neuen Q3 so weiterentwickelt worden, dass sie fast als Videoprojektor genutzt werden kann. Das etwa 13 mm breite Modul besitzt einen Chip mit 25’600 Mikro-LEDs à je rund 40 µm, die sich einzeln ansteuern lassen. Damit kann das System situationsbedingt das Lichtbild auf der Strasse anpassen. Das Auto projiziert während der Fahrt zwei Linien auf die Landstrasse, die den Fahrer als Orientierungslicht bei der Spurmittenführung unterstützen. Auf der Autobahn ändert sich dann das projizierte Lichtbild. Das Auto leuchtet die Fahrspur optimal aus, und vor einem Spurwechsel hilft das Spurlicht durch Anzeige der Fahrtrichtung. Andere Verkehrsteilnehmer sehen dann frühzeitig, dass ein Spurwechsel erfolgt. 
Neben der Sicherheit der Insassen geht es aber auch um die übrigen Verkehrsteilnehmer: Fussgänger, Radfahrer und Personen in anderen Autos, aber auch Wildtiere, die in der Dämmerung Strassen kreuzen. Sie alle müssen rechtzeitig erkannt werden, damit man frühzeitig reagieren, bremsen oder ausweichen kann. Ebenfalls besonders effizient ist die Warnung vor Schnee und Eis. Sinkt die Aussentemperatur unter 4°C, projiziert das System eine Schneeflocke auf die Strasse – das gleiche Symbol, das man von der Anzeige im Kombiinstrument kennt.