In der neu lancierten sechsten Generation des Sportcoupés Prelude setzt Honda eine weiterentwickelte Version des i-MMD-Systems (intelligent Multi Mode Drive) ein. Die beiden E-Maschinen – Antriebsmotor und Generator – sind auf derselben Achse angeordnet. Sie arbeiten mit einem 2-l-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und Atkinsons-Ventilsteuerung zusammen. Als maximale Systemleistung sind 135 kW (184 PS) sowie ein Höchstdrehmoment von 315 Nm verfügbar. Das i-MMD bietet drei Betriebsarten: rein elektrisches Fahren, einen Hybridantrieb, bei dem der Generator den Antriebsmotor direkt versorgt, und den Verbrennerantrieb, bei dem der Vierzylinder über eine Kupplung direkt mit den Antriebsrädern verbunden ist. Automatisch wird dabei der jeweils verbrauchsgünstigste Fahrmodus gewählt. Über die Schaltwippen am Lenkrad sind ausserdem mehrere Stufen des regenerativen Bremsens einstellbar.
Via Fahrmoduswahlschalter auf der Mittelkonsole kann zwischen Comfort, GT, Sport und Individual gewählt werden. Ebenfalls dort angeordnet ist die Taste S+ Shift. Ist diese Gangart aktiviert, werden der Sound und sogar auch der Schaltschub schneller automatischer Gangwechsel simuliert. Die Steuerung erfolgt über die Schaltwippen am Lenkrad, die in diesem Modus zu Schalthebeln werden. Das virtuelle 8-Gang-Getriebe ahmt die Eigenschaften eines Fahrzeugs mit Schaltgetriebe genau nach. In Kombination mit der Active Sound Control (ASC), die Motorgeräusch, Drehzahl und Fahrgeschwindigkeit präzise aufeinander abstimmt, wird für ein natürlicheres Gefühl beim Hoch- und Zurückschalten gesorgt. Der elektrische Antriebsmotor liefert beim ‚Schalten‘ Zusatzdrehmoment, um den ‚Gangwechsel‘ realistischer nachzubilden. Dies erfolgt durch die Überwachung von Parametern wie dem Gaspedalwinkel, der Bremsenbetätigung, der Fahrgeschwindigkeit, der Fahrbahnneigung und des Ladezustands der Batterie. Bei aktiviertem S+ Shift ändert sich die Grafik des digitalen Kombiinstruments.

